Artenreichtum ist abhängig vom Lebensraum. Aber wie ist es um diesen Lebensraum „Meer“ bestellt? Es ist sicherlich keine Spekulation zu sagen, dass täglich, sogar stündlich, mehr und mehr Arten aus unseren Weltmeeren für immer verschwinden. Nicht alle diese Vorgänge sind vom Menschen verschuldet, aber oftmals doch stark beeinflusst und beschleunigt.
Wir möchten Ihnen mit dem Meerespraktika diesen Lebensraum „Meer“ etwas näher bringen, um für ein besseres Verständnis für unsere, noch zum Großteil unbekannten, Weltmeere zu werben.
Das Meerespraktika ist zu verstehen als eine generelle Einführung in die praktische Ozeanografie und das Seminar legt Schwerpunkte auf:
* Strömungssysteme und deren Auswirkung auf lokale Ökosysteme
* Umweltverschmutzung und ihre Ausbreitung
* Umwelteinflüsse auf die Flora und Fauna der Meere
* Beobachtung und Katalogisierung von Delfinen
* Erfassung von Umweltdaten - wie z.B. das Messen von PH Werten, Sedimentproben, Temperaturmessungen...
* Zusammenfassung: Zustand des Mittelmeeres
Plastik Das Seminar ist konzipiert für Menschen, die sich über generelle Ozeanografie im Zusammenhang mit Umwelt- und Tierschutz informieren und fortbilden möchten. Alle Seminarteilnehmer werden gebeten, sich an den Praxisbezogene (erfassen von Umweltdaten, Schiffsführung, Logistik, Küche und Unterkunft) an Bord zu beteiligen und aktiv als Teammitglied teilzunehmen. „HANDS ON“ wird bei diesem Seminar groß geschrieben.
Die Unterbringung der Kursteilnehmer erfolgt in Booten von Green Ocean. Alle theoretischen sowie praktischen Bestandteile des Seminars erfolgen an Bord des jeweiligen Bootes. Navigation und Bootsführung bilden einen Bestandteil zur praktischen Ausbildung.
Plastik Kursunterlagen umfassen die Programme und Untersuchungsergebnisse der einzelnen Tage, sowie Karten und Fotos und eine Kopie des Schiffslogbuches, und werden am Ende zzgl. der Notizen der Kursteilnehmer als Seminarbuch gebunden.
Seegebiet: Secca di Melloria, das Marine-Schutzgebiet um die Insel Capraia, Insel Elba
Fahrtstrecke: ca. 220NM
Termine:
http://www.green-ocean.de/?file=sub/buchung/termine&sub=buchung&language=german
Weitere Informationen unter: http://www.green-ocean.de/?file=sub/segeltorns/meerespraktika&sub=segeltorns&language=german
Für anfragen und Kontakt bitte kurze Mail an: office@green-ocean.de
Mittwoch, 22. Oktober 2008
Ausgeprägtes territoriales Verhalten zwischen Tümmlern und Streifendelfinen
Mare Liguria, 43°38.184’ N / 10°11.819’N
SSW, F2, 12m
5.5kn, 355°
In Zusammenarbeit mit verschiedenen Organisationen organisiert die Crew von Green-Ocean Marine Services im Seegebiet des toskanischen Inselmeers Forschungsfahrten mit Delfin- und Walbeobachtungen. Dabei werden auch Umweltdaten erfasst, Wasserproben analysiert und magnetische und topografische Vermessungen durchgeführt. Bei einer planmäßig durchgeführten Delfinbeobachtungsfahrt vor der Küste der Toskana wurden wir Zeuge einer außergewöhnlich gewaltsamen Revierübernahme durch eine kleine Gruppe Tümmler.
Am Abend des 20. August 2008 segelten wir auf dem Forschungsboot MS Thales in nördlicher Richtung vor der Küste der Toskana. Um 20:03 Uhr nährte sich, aus südlicher Richtung, dem Boot eine Gruppe von, bisher nicht beobachteten, Tümmler. Die Gruppe Tümmler setzte sich zusammen aus einem Weibchen und 4 Männchen. Alle Tiere wurden zwischen 3 und 4 Jahre geschätzt.
Die Tümmler schwammen abwechselnd in der Bugwelle der MS Thales. Sofort auffallend war, das ausgeprägte Konkurrenzverhalten der Jungtiere – sie versuchten sich gegenseitig aus der Bugwelle zu stoßen, um selbst vom Schiff vorangetrieben zu werden.
Nach 12 Minuten entfernte sich die Gruppe wieder vom Boot und schwamm in nordöstlicher Richtung.
Gleichzeitig sichteten wir eine, uns bekannte, Schule Streifendelfine in einer Entfernung von ca. 2 Nm, nördlich vom Boot. Die Schule setzte sich aus 28 Tieren gemischten Alters und Geschlechts zusammen. Ebenfalls in der Schule befanden sich 3 Weibchen mit jeweils einem Kalb dieser Saison. Da sich die Gruppe schnell auf uns zu bewegte konnten wir, über das Bordsonar, UW-Kamera und UW-Mikrophon, wir die Streifendelfine noch kurz bei der Jagd auf Mittelmeermakrelen beobachten.
Innerhalb weniger Minuten bewegten sich auch die Tümmler in gerader Richtung auf die Gruppe Streifendelfine zu. 2 männliche Tümmler gingen sofort in einen heftigen Angriff auf die Streifendelfine über. Die beiden Tümmler näherten sich ihren Opfern tief, in Grundnähe, schwimmend. Dann stiegen sie in steilem Winkel auf und die beiden Streifendelfine wurden von unten her in die Lungen gerammt. Der Aufprall war so kräftig, dass die beiden getroffenen Streifendelfine über einen Meter aus dem Wasser geschleudert wurden.
Die Begegnung resultiere für die Streifendelfine in starke Verletzungen. Die Gruppe der Streifendelfine versuchte sich nun den beiden Opfern zu nähern, wurde aber sofort von der gesamten Gruppe Tümmler angegriffen.
Die Streifendelfine konnten dem forcierten Angriff der Tümmler nichts entgegensetzen und wurden binnen weniger Minuten in die Flucht geschlagen. Die beiden verletzten Artgenossen mussten sie zurück lassen.
Die Tümmler kehrten zu den beiden verletzten Streifendelfinen zurück und rammten sie noch mehrmals. Ein Delfin versank in die Tiefe und konnte nicht mehr geortet werden, der Zweite, männliche Streifendelfin wurde später tot geborgen.
Über die nächsten Tage suchten wir das Gebiet wiederholt nach beiden Gruppen ab. Die Tümmler sind immer noch in dem, ehemaligen Territorium der Streifendelfine geblieben und haben dies übernommen. Diese Stelle befindet sich westlich der Arnomündung und ist wegen dem Fischreichtum bei Fischern und Delfinen gleichermaßen beliebt.
Die Streifendelfine sind in ein weniger fischreiches Gebiet ca. 8 NM nördlich abgewandert.
© GOMS 2008
Hallo Freunde des Meeres!
Nach einer langen Segelsaison und vielen Vorbereitungsgesprächen freuten wir uns auf eine fröhliche, große und engagierte Flottille bei der Regatta von Marina di Pisa über Elba, Korsika und Capraia zurück in den Ausgangshafen.
Leider gab es in den vergangenen zwei Wochen an der ligurischen Küste und im Bereich Korsika/Elba mehrere schwere Stürme, und es drückte eine ausgedehnte Schlechtwetterfront sowohl auf das Gemüt als auch auf die Temperaturen. Auch in den kommenden zwei Wochen ist keine Besserung in Sicht, die Lage bleibt stürmisch, kalt und unbeständig. Die derzeitigen Wassertemperaturen liegen bei 18°C, was um 4°C weniger ist als im letzten Herbst.
Aus diesem Grund zogen schon viele Bootsbesitzer und Teilnehmer bei der Regatta aus den örtlichen Segelclubs ihre Yachten an Land.
Die allgemeine Stimmungslage in Italien drängt nach einer Verlegung der Regatta ins nächste Frühjahr.
Aus diesem Grund setzten wir uns am Wochenende zusammen und Green Ocean und ich, als Repräsentantin des Segelclubs Deggendorf, haben dem Drängen der italienischen Segelfreunde nachgegeben und beschlossen, die Clean-Ocean-Regatta auf Pfingsten 2009 zu verlegen.
Der Ablauf wird dabei beibehalten:
Anreise : Samstag
Start : Sonntag
Rückkehr: Freitag
Da leider aus unserem Verein nur der Name teilnimmt ( mit Ausnahme mir und meiner Familie ), weil die anfängliche Euphorie und das Interesse im Laufe der letzten Wochen bedauerlicher Weise stark nachließen.
Doch ich bitte darum, dass sich nur die anmelden, die diese Aktion auch wirklich unterstützen und mit durchführen wollen.
Vielleicht schaffe ich es noch in diesem Herbst eine kleine Reise nach Pisa zu unternehmen und die Örtlichkeiten in Augenschein zu nehmen.
Herzliche Grüße
(Schriftführerin SCD, Mitorganisatorin der CO-Regatta )
Mittwoch, 9. April 2008
Fisheries and Oceans Canada is pleased to announce the posting of four draft Species at Risk Act management plans for marine mammals. Management plans are available for Steller sea lion, Harbour porpoise, Grey whale, and Offshore killer whale on the Fisheries and Oceans Canada Pacific Region website, at: http://www-comm.pac.dfo-mpo.gc.ca/pages/consultations/marinemammals/mmplans_08_e.htm.
Comments on the management plans are welcome before May 12th, 2008, and can be submitted online via the comment form, emailed to sara@pac.dfo-mpo.gc.ca or mailed to:
Fisheries and Oceans
Species at Risk Act Marine Mammal Management Plans
Thanks,
Courtney Druce
Species At Risk Officer / Officier des espéces en danger
Fisheries and Oceans Canada / Pêches et Ocêans Canada
200-401 Burrard St / 200-401 rue Burrard
Vancouver BC, V6C 3S4 / Vancouver (C.-B) V6C 3S4
T:
Courtney.Druce@dfo-mpo.gc.ca
Freitag, 4. April 2008
TV-Tipp - Können in Gefangenschaft gehaltene Delfine wieder ausgewildert werden?
Delfine leben und lernen in sozialen Verbänden. Ohne den Schutz der Gruppe sind sie verloren. Genau das passiert im israelischen Eilat - drei Tiere werden von der Gruppe abgelehnt. Riskanter Plan der Tiertrainer: Das in Gefangenschaft geborene Trio soll künftig im Schwarzen Meer leben.
Mittwoch, 23.04. - Tierreport - 19.00 Uhr - ARTE
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Um diese riskanten Auswilderungsaktionen zu vermeiden, muss es verhindert werden, dass Delfine überhaupt in Gefangenschaft "leben". Deshalb fordern wir ein:
Ausnahmsloses Importverbot für Wale & Delfine nach Deutschland!
Bereits über 1000 Einträge in der Solidaritätsliste - 170 Tierschutzvereine und Organisationen unterstützen diese Forderung!
Machen Sie mit!
Falls noch nicht geschehen, bitte ich um einen Eintrag in die SOLIDARITÄTSLISTE! Alle Einträge werden bei einer Aktion am 9. Mai in Berlin der Bundesregierung übergeben und auf dem größten Delfin-Schutz-Transparent Deutschlands (1 Kilometer) integriert und den Politikern und auch allen Medien in Deutschland präsentiert.
Wir fordern die Bundesregierung auf, endlich ein Gesetz für ein Importverbot für Wale & Delfine nach Deutschland zu beschließen, damit die Delfinarien in Deutschland keine weiteren Tiere mehr aus anderen Anlagen oder aus der freien Wildbahn erhalten können. Weil die Nachzucht nicht funktioniert, werden die Delfinarien mittelfristig alle schließen müssen.
Helfen Sie bitte mit, die Ausplünderung der Meere zu stoppen – setzen wir ein starkes solidarisches Zeichen, um noch mehr Tierleid zu verhindern!
Eintragungsmöglichkeit bis 30.04.08
Info & Online-Formular unter:
http://walschutzaktionen.de/334601.html
Unterschriften-Listen zum Ausdrucken:
http://walschutzaktionen.de/392601.html
Bitte leiten Sie diesen Aufruf zum Schutz der Delfine auch an Ihre Freunde und Bekannte weiter!
Vielen Dank!
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Andreas Morlok
Delfin- & Walschutz-Aktivist
Internet: http://www.walschutzaktionen.de
E-Mail: walfahrt@t-online.de
The trash vortex
A tiny fraction of the plastic waste in the oceans being collected from a beach. Plastic waste kills many marine animals when they mistake plastic for food.
Take a walk along any beach anywhere in the world and washed ashore will be many polythene plastic bags, bottles and containers, plastic drums, expanded polystyrene packing, polyurethane foam pieces, pieces of polypropylene fishing net and discarded lengths of rope. Together with traffic cones, disposable lighters, vehicle tyres and toothbrushes, these items have been casually thrown away on land and at sea and have been carried ashore by wind and tide.
These larger items are the visible signs of a much larger problem. These big items do not degrade like natural materials. At sea and on shore under the influence of sunlight, wave action and mechanical abrasion they simply break down slowly into ever smaller particles.
A single one litre drinks bottle could break down into enough small fragments to put one on every mile of beach in the entire world. These smaller particles are joined by the small pellets of plastic which are the form in which many new plastics are marketed and which can be lost at sea by the drumload or even a whole container load. These modern day “marine tumbleweeds” have been thrown into sharp focus, not only by the huge quantities removed from beaches by dedicated volunteers, but by the fact that they have been found to accumulate in sea areas where winds and currents are weak.
The “Eastern Garbage Patch”
The North Pacific sub-tropical gyre covers a large area of the Pacific in which the water circulates clockwise in a slow spiral. Winds are light. The currents tend to force any floating material into the low energy central area of the gyre. There are few islands on which the floating material can beach. So it stays there in the gyre, in astounding quantities estimated at six kilos of plastic for every kilo of naturally occurring plankton. The equivalent of an area the size of Texas swirling slowly around like a clock. This gyre has also been dubbed “the Asian Trash Trail” the “Trash Vortex” or the “Eastern Garbage Patch”.
This perhaps wouldn’t be too much of a problem if the plastic had no ill effects. The larger items, however, are consumed by seabirds and other animals which mistake them for prey. Many seabirds and their chicks have been found dead, their stomachs filled with medium sized plastic items such as bottle tops, lighters and balloons. A turtle found dead in Hawaii had over a thousand pieces of plastic in its stomach and intestines. It has been estimated that over a million sea-birds and one hundred thousand marine mammals and sea turtles are killed each year by ingestion of plastics or entanglement.
Animals can become entangled in discarded netting and line. Even tiny jelly-fish like creatures become entangled in lengths of plastic filament, or eat the small plastic particles floating in the water.
Chemical sponge
There is a sinister twist to all this as well. The plastics can act as a sort of “chemical sponge”. They can concentrate many of the most damaging of the pollutants found in the worlds oceans: the persistent organic pollutants (POPs). So any animal eating these pieces of plastic debris will also be taking in highly toxic pollutants.
The North Pacific gyre is one of five major ocean gyres and it is possible that this Trash Vortex problem is one which is present in other oceans as well. The Sargasso Sea is a well known slow circulation area in the Atlantic, and research there has also demonstrated high concentrations of plastic particles present in the water.
Ocean hitchhikers
Veröffentlicht von GreenPeace Samstag, 22. März 2008
The following article on killer whale attacks on humpback whales as discerned through rake mark scars has recently been published:
Steiger, G.H., J. Calambokidis, J.M. Straley, L.M. Herman, S. Cerchio, D.R. Salden, J. Urbán-R, J.K. Jacobsen, O. von Ziegesar, K.C. Balcomb, C.M. Gabriele, M.E. Dahlheim, S. Uchida, J.K.B. Ford, P. Ladron de Guevara-P, M. Yamaguchi and J. Barlow. 2008. Geographic variation in killer whale attacks on humpback whales in the North Pacific: implications for predation pressure. Endangered Species Research 4:247-256.
ABSTRACT: We examined the incidence of rake mark scars from killer whales Orcinus orca on the flukes of humpback whales Megaptera novaeangliae throughout the North Pacific to assess geographic variation in predation pressure. We used 3650 identification photographs from 16 wintering or feeding areas collected during 1990 to 1993 to determine conservative estimates in the percentage of whales with rake mark scarring. Dramatic differences were seen in the incidence of rake marks among regions, with highest rates on wintering grounds off Mexico (26 vs. 14% at others) and feeding areas off California (20 vs. 6% at others), 2 areas between which humpback whales migrate. Although attacks are rarely witnessed, the prevalence of scars demonstrates that a substantial portion of animals are attacked, particularly those that migrate between
The article can be downloaded for free from the publishers website:
http://www.int-res.com/articles/esr2008/4/n004p247.pdf
or from Cascadia Research:
http://www.cascadiaresearch.org/reports/Steiger-etal.2008.pdf
Gretchen H. Steiger
Research Biologist
Cascadia Research
360.943.7325

